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Auszeichnung für CarlAlexanderPark


Baesweiler/Berlin. Das Baesweiler Projekt „Carl-Alexander-Park“ gewinnt den Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis 2009.

Im Erich-Klausener-Saal des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung nahm der Erste und Technische Beigeordnete der Stadt Baesweiler zusammen mit den Essener Landschaftsarchitekten Peter Davids und Friedhelm Terfrüchte die bundesweit höchste Auszeichnung ihrer Art entgegen: Das Projekt Carl-Alexander-Park (CAP) hat den Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis 2009 gewonnen.

Die Jury des Wettbewerbs, den der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten unter der Schirmherrschaft von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee alle zwei Jahre auslobt, würdigte das CAP-Konzept als "überzeugend". Und zwar so überzeugend, dass der CAP mehr als 120 weitere Wettbewerber ausstach.

Die Jury über die Planung des Carl-Alexander-Parks: "Es ist gelungen, eine Brücke zu schlagen zwischen den Belangen des Naturschutzes in der vom Bergbau aufgegebenen Landschaft mit ihren weithin sichtbaren Abraumhalden und der menschlichen Entdeckungslust."

Der über die Stahltreppe führende Weg vom Bergfoyer zum Haldenplateau schwebe "attraktiv und ungewohnt verwoben" durch die Baumwipfel. "Die Arbeit überzeugt durch die Konzentration intensiver Nutzung und sensibler touristischer Erschließung eines geschützten, wertvollen Landschaftsraums mit beeindruckenden Landschaftsbildern", so das Experten-Urteil.

Baesweiler teilt sich den ersten Preis mit dem Projekt ULAP-Park in Berlin. Der Preis ist undotiert, Sieger erhalten eine Kunstskulptur. In das Vorzeige-Projekt der EuRegionale2008 wurden in den vergangenen Jahren rund 6,8 Millionen Euro investiert. 80 Prozent davon haben Land und Bund finanziert, den Rest hat die Stadt Baesweiler aufgebracht.


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